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Kachelofen- und Kaminbau

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Gesetzliche Vorgaben

 

Novellierung der 1. BImSchV


Die im Rahmen der neuen BImschV festgelegten Grenzwerte für Einzelraumfeuerungsanlagen sind in zwei Stufen unterteilt. Die Grenzwerte der Stufe 1 gelten für Geräte, die ab dem 22.03.2010 errichtet werden. Stufe 2, die ab dem 01.01.2015 in Kraft tritt, beinhaltet eine weitere Senkung der Grenzwerte für Anlagen die ab diesem Datum eingebaut werden.

Regelung für Grundöfen


Bestand von Altanlagen und Einrichtung von Neuanlagen bis zum 31.12.2014

Es besteht keine Sanierungspflicht! Sie müssen keine nachgeschaltete Einrichtung zur Staubminderung einbauen lassen.

Einbau von Neuanlagen:

Sie müssen für Ihren Grundofen den Nachweis zur Einhaltung der Stufe 2, der durch die Herstellerbescheinigung belegt sein muss oder eine "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger erbringen.

Regelung für Kachelöfen und Kamine


Bestand von Altanlagen:

Ab dem 01.01.2014 ist für Kamine und Kachelöfen die Einhaltung der Stufe 1 nachzuweisen. Der weitere Betrieb ist nur gestattet wenn die Grenzwerte für Staub (unter 0,15 Gramm pro Kubikmeter) und CO (unter 4 Gramm pro Kubikmeter) nicht überschritten werden. Das kann über die Herstellerbescheinigung oder eine "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger erfolgen.

Einbau von Neuanlagen:

Die Anforderungen der Stufe 1 bis zum 31.12.2014 bzw. der Stufe 2 ab dem 01.01.2015 müssen eingehalten werden. Anhand der Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger müssen die Grenzwerte nachgewiesen werden.

Regelung für Kaminöfen


Bestand von Altanlagen:

Ab dem 01.01.2014 ist für Kaminöfen die Einhaltung der Stufe 1 nachzuweisen. Der weitere Betrieb ist nur gestattet wenn die Grenzwerte für Staub (unter 0,15 Gramm pro Kubikmeter) und CO (unter 4 Gramm pro Kubikmeter) nicht überschritten werden.

Kann bis einschließlich 31.12.2013 kein Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte erbracht werden, sind die Anlagen in Abhängigkeit des Datums auf dem Typenschild zu folgenden Zeitpunkten außer Betrieb zu nehmen oder nachzurüsten.

Datum auf dem Typenschild

Zeitpunkt der Nachrüstung oder Außerbetriebnahme

  Datum nicht mehr feststellbar oder bis einschließlich
  31.12.1974

  31.12. 2014

  01.01.1975 bis 31.12.1984

  31.12. 2017

  01.01.1985 bis 31.12.1994

  31.12. 2020

  01.01.1995 bis Inkrafttreten der Verordnung

  31.12. 2024

Einbau von Neuanlagen:

Die Anforderungen der Stufe 1 bis zum 31.12.2014 bzw. der Stufe 2 ab dem 01.01.2015 müssen eingehalten werden. Sie müssen anhand der Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger die Grenzwerte nachweisen.

Regelung für Herde


Bestand von Altanlagen:

Für nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen unter 15 kW besteht keine Sanierungspflicht.

Einbau von Neuanlagen:

Die Anforderungen der Stufe 1 bis zum 31.12.2014 bzw. der Stufe 2 ab dem 01.01.2015 müssen eingehalten werden. Anhand der Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger müssen die Grenzwerte nachgewiesen werden.

Regelung für Kesselgeräte


Bestand von Altanlagen:

Ab dem 01.01.2014 ist für Kesselgeräte die Einhaltung der Stufe 1 nachzuweisen. Der weitere Betrieb ist nur gestattet wenn die Grenzwerte für Staub (unter 0,15 Gramm pro Kubikmeter) und CO (unter 4 Gramm pro Kubikmeter) nicht überschritten werden. Das kann über die Herstellerbescheinigung oder eine "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger erfolgen.

Einbau von Neuanlagen:

Die Anforderungen der Stufe 1 bis zum 31.12.2014 bzw. der Stufe 2 ab dem 01.01.2015 müssen eingehalten werden. Sie müssen anhand der Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger die Grenzwerte nachweisen.

Kesselanlagen dürfen die vorhandene Zentralheizung weiterhin unterstützen.